USB-Stick als Trojanerschleuder

Wie ich gerade bei Heise gelesen habe wurden für einen “Versuch” einige USB-Sticks mit Trojanern etc präpariert und dann bei einer Kreditgenossenschaft “verloren”.
Der Test lief ganz wie gewünscht, die Sticks wurden gefunden, kurzerhand dann auch in die Firmenrechner gestöpselt und schwubs verrichteten die verschiedenen “Schadsoftwaren” ihren Dienst.

Ich finde dieses sehr bedenklich. Vorallem wenn ich mich an Zeiten von “SchleusenPCs” in Netzwerken zurückerinnere, wo JEDE Diskette durch musste bevor sie an einen Netzwerkrechner durfte. Auch war ein normaler Benutzer garnicht priviligiert das Diskettenlaufwerk zu nutzen, das konnten damals nur Hauptbenutzer, i.d.R. höhere Lohngruppen. Ob die wirklich mit der Verantwortung umgehen konnten lasse ich mal dahingestellt.

Aber heutzutage hat jeder zugriff auf sein CDRom und in Zeiten nach NT (Win2000 & XP) auch mindestens einen USB-Stick um den Hals, wenn nicht sogar ne ganze Festplatte in der Arbeitstasche.

Dann kommt es dann auch mal vor das der Corporate Virenscanner anschlägt, weil Benutzer XY versucht hat mit einem Keygenerator aus dem Internet sein Nero zur SuperMegaVersion zu upgraden….
Und dann stellt sich mir die nächste Frage, warum braucht Nero das Tool NeroBurnRights damit jeder Benutzer brennen darf, aber warum kann ein einfacher Benutzer die Seriennummer austauschen…oO




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4 Kommentare für “USB-Stick als Trojanerschleuder”

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