Short Feeds VS long Feeds

Frank Bueltge hat in einem schönen Rant bezüglich des “neuen” Trends die Feeds der Blogs nurnoch gekürzt auszuliefern.

Als kurze Erklärung:
Feeds sind eine der Revolutionen im Web2.0, Inhalte und Informationen lassen sich sehr simpel und bequem erfassen, scannen und ggf. weiterverfolgen. Der Feedinhalt kann wahlweise als komletter Inhalt oder als gekürzte Version ausgegeben werden.

Gekürzte Feeds, ich will nicht sagen verhindern das, aber sie erschwerden das ganze wieder.Um den kompletten Inhalt zu erfassen kann ich nicht mehr die zentrale Anwedung, meinen Feedreader, benutzen, sondern muss die entsprechenden Seiten wieder einzeln ansurfen.

Und da liegt der Knackpunkt.
Als Argument für einen gekürzten Feed wird oft Content Diebstahl angeführt, oder auch Unwissenheit. Content Diebstahl betrachte ich, genau wie Frank, als nicht kritisch, dafür gibt es alternative Methoden.
Das “Problem” das die meisten Webmaster mit ungekürzten Feeds haben ist Traffic. Frank bezieht sich aber, so wie ich das interpretiere, auf die Auswertung des Traffics.
Ich denke da anders:Traffic = Money! Was nutzen 1000 Feedleser von welchen evt. nur 10 den entsprechenden Beitrag wirklich ansurfen um einen Kommentar zu schreiben? Da ist es doch wesentlich interessanter evt. 250 Besucher die von Feed aus klicken um den ganzen Beitrag zu lesen. Die 1000 Feedabos sind zwar kein totes Kapital für die Webmaster, in meinen Augen sogar ein sehr grosses Kapital, aber diese 1000 Abos werden von Adsense und Co nicht gesehen.
Das ist imho die einzige Erklärung für gekürzte Feeds. Money

Ich gehe in letzter Zeit oft dazu über solche gekürzten Feeds aus meinem Reader zu schmeissen. Damit das nicht passiert muss das entsprechende Blog schon verdammt interessant sein.
Aber wie wäre es mit einer Petition?




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1 Kommentar für “Short Feeds VS long Feeds”

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