[Datenschutz] Die Relativitätstheorie

Datenschutz … unendliche Weiten im Datendschungelcamp.
Wir schreiben das Internetjahr 2009, Datenpannen tauchen an jeder Ecke auf, das Geschrei ist riesengross.
Trotzdem werden immer mehr Datenfässer ohne Boden, bzw. ohne 100%tige Sicherheit aufgemacht, wie z.B. das onlinestellen von Patientendaten. Mir ist wirklich mulmig bei diesem Gedanken.

Aber Datenschutz ist bekanntlicherweise nunmal relativ.
Nicht? Ich finde schon.
Beim Verkauf von Blogschrott war das Geschrei riesengross, ja auch ich habe gemosert, und bei Basicthinking war kaum diesbezüglich grosses Gejamer.
Bei Microsoft wird geheult das ach so viele Daten abgefragt und übermittelt würden, bei Mac hindoch interessiert es niemand das Datenabgefragt werden, oder man ein Ituneskonto mit hinterlegten Kontodaten braucht.

Aber hat sich mal jemand Gedanken über Skype gemacht?
Ich habe Skype letztlich bei Caro installiert und war sehr erstaunt das sämtliche Kontakte aus Outlook direkt mal in Skype auftauchten und sich Skype auch sonst überall eingenistet hat. Ohne zu fragen.
Nun mehren sich Gerüchte das Skype verkauft werden soll da es bis dato nicht Gewinnträchtig läuft.
Okay, was hätten wir? Skype ein Tool welches anscheinend ohne Probleme an sämtliche Kontakte des Nutzers rankommt gepaart mit zum grössten Teil verschlüsselter Software welche über ein proprietäres Protokoll kommuniziert, anscheinend auch für “Behörden” abhör- und mitschneidbar ist usw…. schon sehr Interessant was bei Wikipedia als Kritik zu Skype gelistet ist.
Und diese Datenlegendewollmichsau soll nun verkauft werden?
Datenschutz?
Relativ?
Egal?




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5 Kommentare für “[Datenschutz] Die Relativitätstheorie”

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